Omikron und die Bedeutung von „nett working“

Omikron

Steht man vor der Unternehmenszentrale unseres Hauptsponsors in Pforzheim, so betrachtet man unweigerlich den Schriftzug „nett working“ und die abgebildeten fröhlichen Gesichter. Man erkennt gleich, wie wichtig die Mitarbeiter hier sind und wie viel Wert auf die Arbeitsatmosphäre gelegt wird. Omikron ist ein führendes deutsches Unternehmen im Bereich Datenqualität, sowie mit ihrem Produkt FACT-Finder europäischer Marktführer für Suche und Navigation in Online-Shops. Diesen Status erreicht man weder durch Zufall noch über Nacht, sondern durch geballtes Know-how und mit dem Bewusstsein, dass die Leistung jedes Einzelnen im Unternehmen wirklich zählt und zum Gesamterfolg beiträgt.

Im besten Sinne innovativ

Flache Hierarchien, eine Mischung aus einfachen und komplexen Produkten, exzellentes Recruiting sehr fähiger und total netter Leute… – kein Wunder spürt jeder Besucher gleich das tolle Arbeitsklima vor Ort. „Innovation heißt, Dinge anders zu tun“ bringt es der Gründer von Omikron Carsten Kraus auf den Punkt. Für seine Mitarbeiter bedeutet das, Dinge ausprobieren und auch Fehler machen zu dürfen, denn die Innovationskraft liegt in freien Ideen und nicht in starren Strukturen, die nur bestehen, weil es immer schon so gemacht wurde.

Pforzheim – natürlich!

Wenn man wie Omikron eine eigene Forschungsabteilung hat, dann weiß man, wie wichtig Ideen und Impulse aus anderen Richtungen sind, die sich nicht im eigenen Sichtfeld befinden. Forschung bedeutet Offenheit gegenüber Themen und Menschen sowie Neugier und Leidenschaft, sich neues Wissen anzueignen. Irgendwie gehört dies auch zur Grundidee eines BarCamps, weshalb sich Omikron sehr schnell und begeistert entschlossen hat, das erste Format dieser Art in Pforzheim zu unterstützen. Als global agierendes Unternehmen, mit Dependancen in anderen Städten und Ländern, wird Omikron nicht müde, sich zum Standort Pforzheim und der starken Verwurzelung in der Region zu bekennen. Pforzheim ist bunter als Gold, ist mehr als Schmuckindustrie und das sollten ruhig mehr Menschen wissen. Omikron trägt seinen Teil dazu bei, nicht nur mit der Unterstützung des BarCamps.

 

Volksbank Pforzheim unterstützt das BarCamp Pforzheim

Es freut uns sehr, dass wir mit der Volksbank Pforzheim einen Sponsor gewinnen konnten, der so stark in der Region verwurzelt ist, jeden Tag mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun hat und ebenso offen und neugierig ist wie die Teilnehmer des BarCamps. Mit ihrer Eigenbeschreibung erinnert sie uns daran, dass es nicht um Kategorien wie groß oder klein geht, wenn der regionale Bezug eine Rolle spielt, sondern um das Vertrauen, das man zueinander hat und den Willen, HIER etwas auf die Beine zu stellen und zu bewirken. Nun im O-Ton der Volksbank Pforzheim: 

Hier sind wir Zuhause!

Unser Zuhause ist die Region Pforzheim-Enzkreis. Als Volksbank Pforzheim sagen wir das genauso stolz wie unsere Kunden und Mitglieder. Zusammen mit ihnen sind wir eine starke Gemeinschaft, die einen ebenso starken Antrieb hat: die Heimat. Die Heimat, in der wir uns wohl fühlen und die wir Tag für Tag gestalten und fördern. Dabei zählen private Projekte Einzelner ebenso wie größere Vorhaben, für die sich viele zusammenschließen. Perfekte Voraussetzungen für die Zukunft der Region, in der wir zuhause sind.

Wir sind für Sie da!

Die Volksbank Pforzheim ist eine der größten Genossenschaftsbanken Deutschlands. Von Knittlingen bis Bad Wildbad sind wir mit über 40 Filialen und mit mehr als 200 Beratern für Sie da! Aber auch online zu Hause und mobil unterwegs, mit uns können Sie Ihre Bankgeschäfte erledigen, wann und wo Sie wollen. Denn mit unseren Online-Services haben Sie Ihre Bank immer griffbereit.

Was wir anders machen!

Unsere Genossenschaftliche Beratung setzt auf ein besonderes Vertrauensverhältnis. Das macht unsere Finanzberatung zu der Beratung, die erst zuhört und dann berät. Dabei stellen wir Ihre Ziele und Wünsche, Pläne und Vorhaben in den Mittelpunkt. Denn je mehr wir von Ihnen wissen, desto besser können wir sie beraten – und zwar ehrlich, verständlich und glaubwürdig.

Auch auf dem BarCamp Pforzheim sind wir in Ihrer Nähe. Nutzen Sie die Chance zum Austausch und sprechen Sie uns an!

Elektronischer Gig nach der letzten Session

Letzte Session an einem langen Tag, und dann? Durchatmen…was trinken…und Musik wäre auch schön. Was für Musik denn? Musik, die passt, die einfach DA ist. So kamen wir auf  E Jugend, denn deren Klang ist irgendwie elementar. Oder wie es ein Vertreter der ausländischen Musikpresse beschrieben hat: „Cascading water, wind whipping around drooping palms, E Jugend plays like this, with a dense flow of musical current.“

Nein.  Es muss nicht immer verzeitgeistigtes Geblubber sein welches aus den Lautsprechern quillt. Es muss auch nicht immer der großkotzig-herablassende Pathos sein, der Ohren und Sinne lähmt und verdirbt.

Eigentlich braucht es nur Klang um Köpfe zu füllen, es benötigt ausschließlich Sound um  assoziative Brücken zu bauen und bestenfalls Interesse an der Materie zu erwecken. Durch die Reduktion auf den Klang (resp. das Geräusch) entfaltet sich der Narrativ, durch Experimentierfreude und Humor erschließt sich die lebendige Wechselwirkung von Ästhetik und Alltag. Zumindest bei E Jugend.

Zwei, die mit und ohne „richtige“ Instrumente können

Das Duo beschäftigt sich seit zwei Jahrzehnten  (3 Alben, 1 EP und einem Livetape) mit Form und Funktion, mit „Set & Setting“  bzw. mit Pop und Kunst. Natürlich beziehen auch sie sich auf einen bestimmten Kulturkanon: Improvisation, Krautrock, Drone, Ambient, Postrock, Noise, Klassik und Musique Concréte. Doch diesen Zutaten wird mit der typischen E Jugend Binnendynamik sorgfältig Leben eingehaucht, sie werden zerrieben oder aufgetürmt, geschliffen und poliert ohne einfach als amateurhafter Zitatzierrat mit dem Nerd/Connaiseur-Fähnchen zu wedeln.

Am Freitag, ab ca. 21 Uhr im Cafe Roland, raus aus dem EMMA, über die Straße, rein ins Roland. Durchatmen, Drink in die Hand, der Klang ist schon da.

Dem EMMA sei Gsicht

EMMA Kreativzentrum

Während es für Einheimische zum normalen Sprachgebrauch gehört, „ins Emma“ zu gehen oder sich über „das Emma“ zu unterhalten, mag es für das ein oder andere auswärtige Ohr vielleicht ein wenig schräg klingen, wenn wir hier ganz selbstverständlich davon sprechen und stolz sind, DAS EMMA als Mitveranstalter des BarCamps Pforzheim an Bord zu haben.

Eigentlich sind es sogar zwei Emmas in Pforzheim, und welches gemeint ist erschließt sich leicht aus dem Kontext: So gibt es das Emma-Jaeger-Bad, ein Schwimmbad mitten in der Stadt und direkt daneben das EMMA-Kreativzentrum. Im letzteren findet das BarCamp statt. Der Name beider Einrichtungen erinnert an die Stifterin Emma Jaeger, die mit ihrem Vermögen den Bau des Emma-Jaeger-Bades erst ermöglicht hat, das 1911 eröffnet wurde.

In dem schönen, charmanten Jugendstilgebäude ist nun das EMMA-Kreativzentrum angesiedelt und bildet sozusagen den Kern des kreativen Viertels in Pforzheim. Auf einer Fläche von 3.000m² stehen Studierenden, Existenzgründern, Agenturen und Jungunternehmen Werkstatt- und Coworking- Arbeitsplätze, Büros und Ateliers zur Verfügung. Die Spanne der aktuellen Mieter reicht von Schmuck- und Modedesignern, über Grafikdesigner, Filmemacher, Fotografen, Webprogrammierer bis hin zu Bildenden Künstlern. Die Veranstaltungsfläche im Erdgeschoss bietet Platz für Ausstellungen, Vorträge, Tagungen und Workshops. Regelmäßige Veranstaltungen, wie zum Beispiel das monatliche Netzwerktreffen „Creative After Work“, der Designmarkt „Schöne Bescherung“, das Sommerfest und die Werkschau der Hochschule Pforzheim machen das Kreativzentrum zu einem lebendigen Ort für die Kreativwirtschaft und die Pforzheimer Bürger.

Allein schon deshalb lohnt es sich bei unserem BarCamp dabei zu sein. Und wer sogar davor vorbeischauen will, dem empfehlen wir die Ausstellung „Wa(h)re Angst“ mit vielen Exponaten, die man bis zum 29. Oktober besichtigen kann (lohnt sich wirklich).

Wie findet man zu einem Barcamp-Sessionthema?

Sehr häufig werden wir gefragt, wie man eigentlich zu einem eigenen Sessionthema für ein Barcamp kommt. Das ist eine sehr gute und berechtigte Frage, denn Barcamps leben als „Unkonferenz“ vom Mitmachen aller Teilnehmer.

In sich hineinschauen, um nach außen zu sehen.

Hört sich komisch an, ist es aber nicht. Uns alle bewegt ständig etwas. Mal sind wir von einer aktuellen Technologie begeistert, mal haben wir eine neue Software am Start, uns bewegt eine gemeinnützige Aktion oder wir stehen vor der Herausforderung eines Lebenswandels.

Was uns bewegt, kann auch andere bewegen und tut es sehr häufig auch. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit sind wir alle darauf angewiesen, möglichst schnell Informationen aufzunehmen, zu verarbeiten und zu bewerten. Das kann verwirrend und auch lästig sein und genau deshalb ist es nicht verkehrt, hier die Meinungen Anderer aufzunehmen. Da sind wir schon ganz nah an der Barcamp-Kultur!

Dein Thema ist wichtig (oder auch nicht)!

Niemand muss befürchten, mit seinem Thema ganz allein in einem Sessionraum zu stehen, denn ein jedes Barcamp beginnt zunächst mit der Sessionplanung, in der jeder Interessierte sein Thema kurz vorstellt und daraufhin mit Handzeichen um ein Votum des Plenumgs gebeten wird. Schon hier sehen wir alle sehr schön, ob sich viele oder wenige Teilnehmer dafür interessieren. Gibt es genügend Interessenten (dabei ist das Augenmaß das wichtigste, nicht die reine Zahl der Handzeichen), kommt das Thema auf den Sessionplan und dank des ungefähren Votums wissen wir auch gleich, welcher Sessionraum der passendste ist.

Und wenn ein Thema keine Zustimmung findet – never mind! Immer finden sich doch eine Handvoll Teilnehmer, die sich dann unkompliziert vernetzen. Und nicht selten entsteht auf diese Weise eine „inoffizielle“ Session bei einem Becher Kaffee.

Einige Session-Beispiele

Wir Macher des Barcamps sehen uns auch als eine Art „Vortrommler“ und möchten daher hier einige Sessions beispielhaft vorstellen, die in unsere Köpfen spuken:

  • „Tell me why I don´t like mondays“ (Jochen)
    Überraschende, unheimliche und interessante Geschichten hinter bekannten Songs, die teilweise auch in der Session angehört werden.
  • „Design von der Stange?“ (Jochen)
    Diskussion und Erfahrungsaustausch mit günstigem Zukauf von Kreativleistungen im Internet.
  • „Stell‘ keine Fragen!“ (Boris)
    Warum Fragen in Werbetexten ihre Wirkung verfehlen.
  • „Höre auf dein Herz!“ (Besim)
    Besim ist seit 2012 aufgrund von Herzrhythmusstörungen Träger eines so genannten ICD, eines implantierten Defibrillators. Von heute auf morgen „herzkrank“ zu sein, obwohl das Herz die meiste Zeit völlig normal schlägt. Und was kann man daraus beruflich gewinnen?
  • „Mach es mit dem Pinguin – Linux für Ein- und Umsteiger“ (Friedel)
    Simple Einführung in das Betriebssystem Linux für Normalos.
  • „Der Wiki-Weg“ (Friedel)
    Welche Prinzipien der Zusammenarbeit stecken hinter der Wiki-Technologie?

Obwohl wir uns bei unseren Sessionideen nicht abgesprochen haben, sieht man doch sehr schön, wie thematisch weit schon unsere Ideen gehen. Das ist Barcamp!

Soll ich etwas vorbereiten?

Grundsätzlich: Ja, bitte gern! Eine kleiner (!) Satz an Vortragsfolien auf deinem Laptop, den du an einen Beamer bei uns anschließen kannst, ist nicht verkehrt. Es entspricht auch guter Barcamp-Kultur, diese Vortragsmaterialien öffentlich zur Verfügung zu stellen, wir verlinken diese Inhalte dann auch gern im Nachgang.

Wenn du etwas materielles zeigen möchtest: Ebenfalls sehr gern! Bringe mit, was dich bewegt.

Was ist ein Barcamp?

Der Begriff “Barcamp” ist ein Kunstwort und hat zuerst einmal wenig mit einer herkömmlichen Bar zu tun, noch mit einem Camp. Tatsächlich hat der Begriff “Barcamp” seine Wurzeln bei der allerersten derartigen Veranstaltung, die zunächst “FooCamp” hieß und in den USA abgehalten wurde. Der Begriff “FooBar” kommt aus dem Slang der Programmierer und wird häufig als Platzhaltertext genutzt. Und so wurde aus dem Begriff “FooCamp” recht schnell der Begriff “BarCamp”.

Diese “Hemdsärmeligkeit” ist im Konferenzformat eines Barcamps das zentrale Programmelement. Es handelt sich nämlich um so genannte “Unkonferenzen”, von denen vorab lediglich die Veranstaltung selbst geplant werden, nicht aber die Konferenzinhalte – diese bilden sich ganz zu Beginn eines Barcamps, wenn alle Teilnehmer vor Ort sind und sich kurz vorgestellt haben.

Barcamps in Selbstorganisation

Tatsächlich funktioniert die Selbstorganisation des Konferenzprogramms bewährt gut. Nach der Vorstellung können interessierte Teilnehmer (also tatsächlich der “normale” Barcamp-Teilnehmer!) eigene Panels vorschlagen, in dem sie kurz ihr Thema persönlich vorstellen. Per schneller Akklamation wird ermittelt, ob es genügend Interessenten für dieses Thema gibt. Melden sich genügend Interessenten, kann der Vorschlagende auf einem noch leeren Zeitplan seinen Vortrag in einen der vorbereiteten Zeitfenster eines Veranstaltungsraumes eintragen. Die Größe des Raumes kann schon hier durch die Resonanz der Teilnehmer auf den Themenvorschlag sehr gut abgeschätzt werden.

Unterschieden wird zwischen thematisch gebundenen und offenen Barcamps. Thematisch gebundene Barcamps werden unter ein bestimmtes Motto gestellt, beispielsweise Mobilität oder Werbeagenturen, aber beispielsweise auch so Themen wie Stricken/Handarbeit, Fotografie etc. Offene Barcamps – das BarCamp Pforzheim ist so eines – haben keinerlei Programmbeschränkung und akzeptieren alle Arten von Vorschlägen, sofern diese eben Zustimmung unter den Teilnehmern finden.

Barcamps verstehen sich dank ihrer Offenheit (selbst bei thematisch gebundenen Barcamps) und vor allem durch ihren “Mitmach-Charakter” als sehr spannende und innovative Konferenzen. In vielen tausend Barcamps weltweit wurden schon viele neue Impulse vermittelt. So manch unternehmerische Idee fand auf einem Barcamp auf die Welt und viele berufliche Karrieren änderten sich schlagartig.

Das BarCamp Pforzheim ist offen!

Das BarCamp Pforzheim ist als thematisch offenes Barcamp konzipiert und steht daher für alle Arten von Themen und Ideen offen. Bringen Sie Ihre Idee einfach mit und stellen Sie sie zu Beginn des Barcamps vor!

Hallo Welt!

Willkommen bei BarCamp Pforzheim. Dies ist der erste Artikel. Du kannst ihn bearbeiten oder löschen. Und jetzt nichts wie ran ans Bloggen!

Wir haben jetzt mal den obligatorischen Hallo-Welt-Artikel von WordPress in diesem Blog des BarCamp Pforzheims belassen – herzlich willkommen hier in diesem Kanal. Oder, wie wir hier in Pforzheim auch sagen: Grüß Gott!

Das Blog zum BarCamp wird in den nächsten Wochen regelmäßig mit Inhalten rund um das BarCamp und später dann auch direkt aus dem BarCamp bestückt. „Wir“, das sind die Autoren und BarCamp-Macher Jochen Baumann, Friedel Völker, Boris Krstin, Frederik Pross und Besim Karadeniz.

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